Neuanpflanzungen schützen

Man braucht:

Maschendrahtzaun; fein genug, dass keine Mäuse durchkommen; 1 m hoch und ca. 1,70 m lang

Allesschneiderschere, Seitenschneider oder eine gute Gartenschere, mit der man Draht schneiden kann

Pflanztopf aus Plastik, groß genug dass die Pflanze in einem Jahr noch Platz hat

Spaten

Humus

eine 10 mm starke Eisenstange, ca. 1,80 m lang

Hammer zum Einschlagen

Gießkanne mit Wasser zum Eingießen

Mit dem Spaten hebt man ein Pflanzloch aus, in das der Pflanztopf sehr gut passt, das aber nur 10 cm tief ist. Vom Maschendrahtzaun wird ein 50 cm x 50 cm großes Stück abgeschnitten. Dieses Stück wird in das Pflanzloch gelegt.

Den Maschendrahtzaun festtreten, so dass er unten überall Bodenkontakt hat und an den Rändern hochsteht. Ein Teil des Lochaushubs auf den Zaun in das Loch krümeln und festtreten, damit durch den Zaun keine Hohlräume entstehen.

Vom Pflanztopf den Boden abschneiden.

Die so entstehende Röhre mit der Bodenseite nach unten in das Loch stellen. Die Pflanze in die Röhre stellen und den Zwischenraum zwischen Pflanze und Röhre mit Humus auffüllen.

Etwas wurzelfreie Erde vom Lochaushub über den Humus streuen, in den die Pflanze gesetzt wurde.

Der Platz zwischen der Röhre und dem Lochrand mit Lochaushub ausfüllen. Es gilt, Hohlräume zu vermeiden. Die Enden des Zaunstücks im Boden zum Topf hin biegen.

Aus dem restlichen Zaun einen Drahtkorb biegen und befestigen wie hier beschrieben. Dabei darauf achten, dass die Taillierung des Korbes mit der Pflanztopfröhre abschließt.

Schließlich wird die Pflanze eingegossen.